HLS-OS bringt einen eigenen Web-Server mit. Er belegt die Ports 80 und 443 und verteilt Anfragen nach Domain. Die Verwaltung selbst bleibt auf 8443.
| Art | Wofür |
|---|---|
| Statische Website | eine Homepage aus HTML, CSS und Bildern. Hochladen als ZIP oder Datei für Datei über den Dateimanager. |
| PHP-Website | PHP-Anwendungen. Läuft in einem eigenen Container mit offiziellem PHP-Image. PHP-Fassung und Einstellungen wählst du aus festen Listen. |
| Weiterleitung an eine App | macht eine installierte App unter einer Domain erreichbar, etwa cloud.example.de → Nextcloud |
Für jede Domain holt der Web-Server automatisch ein Zertifikat von Let's Encrypt und erneuert es. Voraussetzung: Die Domain zeigt auf deinen Server, und Port 80 und 443 sind von außen erreichbar.
Hast du deine Domain bei Cloudflare oder Hetzner, legt HLS-OS die DNS-Einträge selbst an:
Zertifikate über DNS, auch für Platzhalter wie *.example.de, gehen nur, wenn der Web-Server das passende DNS-Modul hat. HLS-OS sagt dir, ob das so ist.
Eine Website lässt sich hinter die Anmeldung von HLS-OS stellen. Wer sie öffnet, meldet sich zuerst an, auf Wunsch mit zweitem Faktor. Das geht für PHP-Websites und Weiterleitungen. Praktisch für Apps ohne eigene Anmeldung.
Mit dem Modul Web Application Firewall prüft der Web-Server Anfragen gegen bekannte Angriffsmuster, je Website im Modus „erkennen“ oder „blockieren“.
Eine Datenbank für PHP-Websites bietet HLS-OS noch nicht an. Dafür fehlen im offiziellen PHP-Image die nötigen Treiber.